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By Marko Kovic

Marko Kovic untersucht, wie sich das Parlament und die Medien in der Schweiz im Laufe von Parlamentssessionen gegenseitig beeinflussen. Er zeigt auf, dass sich Parlamentarierinnen und Parlamentarier in ihren Präferenzordnungen und damit in ihrem parlamentarischen Handeln nicht nur nach den Logiken des Politischen, sondern auch nach Medienlogiken richten. Journalistinnen und Journalisten gestalten die Parlamentsberichterstattung zudem in erster Linie im Sinne von Medienlogiken und weniger nach Politiklogiken. Diese Präferenzkonstellation hat zur Folge, dass ein Teil der parlamentarischen Arbeit "medialisiert" wird: Parlamentarierinnen und Parlamentarier richten ihre parlamentarische Arbeit bisweilen explizit an den Bedürfnissen der Medien aus und nicht an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger.

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Bei der Frage, was für inhaltliche Folgen die Beziehung des US-Kongresses zu den Medien hat, deuten einige Untersuchungen auf schwache bzw. unstete Zusammenhänge. Parlamentarierinnen und Parlamentarier in den USA übernehmen weder systematisch Themen aus den Medien in ihrer parlamentarsichen Arbeit, noch setzen sie systematisch die Themen in den Medien (Baumgartner und Jones 2010, S. 103-125; Edwards III und Wood 1999; Tan und D. H. Weaver 2007). Eher orientieren sich Parlamentarierinnen und Parlamentarier punktuell und ereignisbezogen in strategischer Manier an den Medien.

A. 2014): Das journalistische Personal empfindet eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen infolge steigenden ökonomischen Druckes und beklagt, dass mehr Inhalt mit weniger Ressourcen hergestellt werden muss. Wenn auch Akteure aus dem Medienmanagement davon ausgehen, dass die (kriseninduzierten) Veränderungen im journalistischen Arbeiten die Qualität der Inhalte verbessern (Hofstetter und Schönhagen 2014), dürfte der tatsächliche Effekt der Folgen der Medienkrise auf die Medieninhalte differenzierter ausfallen.

Präferenzen entstehen zumindest in Teilen endogen, sind also Folge des Handelns der Akteure im Rahmen ihrer jeweiligen Lebenswelten. Daraus können wohl ähnliche, aber niemals identische Präferenzen in Betreff des Sozialen im Allgemeinen, des Politischen im Besonderen entstehen. Ein weiterer Grund für nicht-perfekte Übereinstimmung von Präferenzen sind Informationsasymmetrien, die immer vorhanden sind. Die Idee der perfekten Informiertheit des Prinzipals ist empirisch nicht umsetzbar; es ist lediglich eine asymptotische Fiktion.

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