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Download Angst und Angststörungen: Psychoanalytische Konzepte by Michael Ermann PDF

By Michael Ermann

Angst gehort zu jedem menschlichen Leben. Das Thema hat die Psychoanalyse bei ihrem Bemuhen, die Tiefendimensionen der menschlichen Existenz zu ergrunden, von Anfang an begleitet. Der Band zeigt, dass guy die Entwicklung der Psychoanalyse uber weite Strecken als eine Geschichte ihrer Angstkonzepte lesen kann. Er wurdigt ausgewahlte Meilensteine dieser Entwicklung mit den Beitragen, die Freud und die Ich-Psychologie, die Objektbeziehungstheorie und die Selbstpsychologie zum Thema Angst beigetragen haben, und schliesst mit einem Ausblick auf die klinische Systematik der Angsterkrankungen aus heutiger Sicht.

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Sie ist allen Psychoanalytikern als Grundidee vertraut.  B. Zwänge oder körperliche Störungen handelt, als Folge einer Verdrängung von Konflikten unter dem Einfluss unbewusster Konfliktängste. Die ursprüngliche Vorstellung, dass die gehemmte oder verdrängte Libido direkt in Angstaffekte oder andere Symptome transformiert wird, spielt dabei keine Rolle mehr. Auch in der weite40 Freuds Angsttheorien ren Entwicklung der Psychoanalyse wird sie keine Bedeutung mehr haben. Abb. 10: Freud um 1925 in der Zeit der Arbeit an seiner zweiten Angsttheorie Diese zweite Angsttheorie markiert einen entscheidenden Einschnitt in der Entwicklung der Psychoanalyse.

Diese scheinen nun nicht mehr, wie bei Freud, nur im Dienste der Triebbefriedigung zu stehen, sondern auch der Angst- und Aggressionsabwehr zu dienen. Für das weitere Angstverständnis war eine theoretische Neuerung maßgeblich, die wie kaum eine andere das Konzept der Kleinianischen Schule prägen sollte: die Einführung spezifischer Entwicklungspositionen in den Arbeiten Zur Psychogenese der manisch-depressiven Zustände (1935) und Bemerkungen über einige schizoiden Mechanismen (1946). In diesen Arbeiten differenzierte Klein das frühe Angsterleben vor dem Hintergrund der Welt der inneren Teilobjekte und Objekte, mit denen das Subjekt in einer unmittelbaren Interaktion steht, als handele es sich um Objekte der Außenwelt.

Sie ist von ihm jedoch nicht mit dem Phänomen der Angst in Verbindung gebracht worden. Das blieb Wilfred Bion vorbehalten, der 50 Jahre später, wie wir in der 3. Vorlesung sehen werden, mit dem Konzept der namenlosen Angst direkt auf Freuds Todestrieb Bezug nahm. 10 Seite 71ff 45 2. Vorlesung: Angst, der Trieb und das Ich Angst aus Sicht der Ich-Psychologie Indem Freud die Bedeutung des Ichs als zentrale Regulationsinstanz erkannt hatte, stieß er eine Entwicklung an, die, vor allem in den USA zwischen 1930 und 1960, aber in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg auch in Deutschland, den Hauptstrom der Psychoanalyse bestimmte.

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